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Nachhaltigkeit

Urban Gardening – Teil 4


SoLaWi – Solidarische Landwirtschaft in Trier

Der Vorstellungstext sowie die Fotos wurden uns von der Solawi zur Verfügung gestellt, wofür wir uns an dieser Stelle auch noch einmal bedanken möchten.

English version below

Die Solawi Trier ist ein Gemeinschaftsgartenprojekt in Euren.

Hier lautet das Motto: Gemeinsam gärtnern und sich die Ernte teilen.

Mit allen Teilnehmenden wird ein Konzept und eine Ausrichtung ausgearbeitet. Die genaue Planung des Budgets und die Hauptausführung übernehmen Gärtnerin Eva und Gärtner Felix. Wünsche der Ernteteilenden werden dabei berücksichtigt. Die Ernteteilenden können sich an der Gartenarbeit beteiligen, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Die Ernteteilenden verpflichten sich für ein Jahr lang einen solidarisch festgelegten Monatsbeitrag für das Projekt zu zahlen. Im Gegenzug dazu bekommen die Ernteteilenden in der Erntesaison (ungefähr von April/Mai bis Dezember) wöchentlich einen Anteil der Ernte. Die Finanzierung ist zweierlei solidarisch: Wer mehr Geld zur Verfügung hat, zahlt mehr, wer weniger hat, zahlt weniger. Zum Schluss bekommen aber alle den gleichen Anteil der Ernte. Bei der solidarischen Landwirtschaft sollen alle Menschen mitmachen können.

Über die Gemeinschaft sind die beiden Gärtner:innen abgesichert: Sie bekommen für ein Jahr lang Lohn. Verluste durch Extremwetterbedingungen oder Schädlinge werden gemeinschaftlich getragen. Gemeinsam wird auch die Lagerung oder Verwertung von Überschüssen organisiert. Nichts soll verderben oder ungeerntet auf dem Acker verbleiben – Lebensmittel werden hier in allen Größen und Formen wertgeschätzt.

Das Gartenausrichtung lautet: „Mit der Natur und nicht gegen sie“. Grundlage sind hierbei Erfahrungen verschiedener Biogärtner:innen und Permakulturist:innen. Pestizide oder chemische Dünger kommen nicht zum Einsatz. Stattdessen wird auf natürliche Dünger wie Kompost oder Pferdemist und die gegenseitigen Wechselwirkungen im gemischten Gemüseanbau gesetzt. Statt kurzfristige Maximierung geht es bei der Solawi Trier um Langfristigkeit, Vielfalt und nachhaltige Optimierung.

Neben dem Gärtnern steht das gemeinschaftliche Miteinander im Vordergrund. Bei der Solawi Trier gibt es Beispielsweise eine Outdoorküche, einen Lagerfeuerplatz und eine Grillstätte. Hängematten, Liegestühle und das Grün drum herum laden zum verweilen ein.

Vorbeikommen und mitgärtnern ist auch ohne Mitglied zu sein jederzeit möglich, neue Ernteanteile werden Ende des Jahres für 2021 wieder vergeben.

Weitere Infos: https://solawi-trier.de/solawi-trier/

SoLaWi – Solidarity-based agriculture in Trier

The introduction text as well as the photos were provided to us by Solawi, for which we would like to thank you once again at this point.

The Solawi Trier is a community garden project in Euren.

Here the motto is: Gardening together and sharing the harvest.

A concept and orientation are worked out with all participants. The exact planning of the budget and the main execution is done by gardeners Eva and Felix. The wishes of the participants will be taken into account. The harvesters can participate in the gardening work but are not obliged to do so.

The harvesters are obliged to pay a monthly contribution to the project for one year. In return, the harvesters receive a weekly share of the harvest during the harvest season (approximately from April/May to December). The financing is twofold in solidarity: those who have more money at their disposal pay more, those who have less pay less. In the end, however, everyone gets the same share of the harvest. All people should be able to participate in solidarity farming.

Through the community, the two gardeners are internally secured: they receive wages for one year. Losses due to extreme weather conditions or pests are borne jointly. The storage or utilisation of surpluses is also organised jointly. Nothing should spoil or remain unharvested on the field – food is valued here in all sizes and shapes.

The garden’s motto is: „With nature and not against it“. The basis for this is the experience of various organic gardeners and permaculturists. Pesticides or chemical fertilizers are not used. Instead, natural fertilizers such as compost or horse manure and the mutual interactions in mixed vegetable cultivation are used. Instead of short-term maximisation, Solawi Trier is concerned with long-term, diversity and sustainable optimisation.

In addition to gardening, the focus is on teamwork. At Solawi Trier, for example, there is an outdoor kitchen, a campfire site and a barbecue area. Hammocks, deck chairs and the greenery around them invite you to linger.

It is always possible to come by and help with the gardening, even without being a member. New harvest shares will be awarded again at the end of the year for 2021.

Further information: https://solawi-trier.de/solawi-trier/

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Urban Gardening – Teil 3

Das Angebot der Stadt Trier

von Hauptref. Tobi

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Heute beschäftigen wir uns mit den Angeboten und Aktivitäten der Stadt Trier. Trier hat sich bereits vor einigen Jahren dem Stadtgärtnern zugewandt und hat u.a. durch einen Vorschlag im Bürgerhaushalt 2013 etwas Fahrt aufgenommen. Die Stadt selbst listet auf Ihrer Website eine ganze Reihe von Aktivitäten auf: https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/urbanes-gaertnern/ Wir möchten Euch hier eine gewisse Auswahl präsentieren, die wir für besonders ansprechend halten. 

Werkstatt Stadtgrün

Das Trierer Grünflächenamt heißt seit ca. einem Jahr “StadtGrün Trier” und bietet jedes Jahr zahlreiche Workshops für jung und alt an.  Dabei sind sowohl Ausflüge in die Natur der Stadt (ja, ein gewisser Widerspruch), als auch Workshops zum Anbau von Pflanzen zuhause auf dem Balkon oder in der Wohnung.

Mehr Infos findet Ihr hier: https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/

Der Küchengarten: die essbaren Beete der Stadt Trier

Die Beete vor dem Rathaus der Stadt Trier sind mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Schaut es Euch an und staunt über dieses wundervolle Projekt. Und: Ernten ist ausdrücklich erwünscht.

Kleingartenvereine: Nicht direkt städtisch, aber..

In Trier gibt es zahlreiche Kleingartenvereine, die gemeinsam über den Stadtverband Trier der Kleingärtner e.V. organisiert sind. Wenn Ihr Interesse an einem Kleingarten habt, könnt Ihr eine E-Mail an info@kleingarten-trier.de schreiben Da Kleingärten sehr beliebt sind, werdet Ihr aber wahrscheinlich erstmal auf eine Warteliste kommen. Ein Nachteil ist, dass vom vorherigen Pächter des Kleingartens die Gartenlaube sowie die Bepflanzung übernommen und finanziell erstattet werden müssen, Außerdem sind für die Kleingärten jährliche Pachten (0,25 EUR/m2) und Gebühren für Vereinsmitgliedschaft, Versicherung und Wasser zu entrichten. Da ein Garten sehr viel Arbeit, aber auch viel Freude und Erholung vom universitären Alltag bietet, empfehlen wir Euch, nicht alleine sondern gemeinsam mit Kommiliton:innen einen Garten zu pachten.

(Kleiner Tip: Wenn es für einen eigenen Garten nicht reicht, gibt es den AstA-Garten oder auch Gemeinschaftsgärten in Trier https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/urbanes-gaertnern/ )

The offers of the city of Trier

by Hauptref. Tobi

Today we’ll take a look at the offerings and activities of the city of Trier. A few years ago parts of the city administration already addressed to urban gardening projects what actually started due to a proposal in the “Bürgerhaushalt”* in 2013. The administration itself lists a whole range of different activities on its website: https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/urbanes-gaertnern/ We want to show you a little selection which we consider to be particulary interesting.

Werkstatt Stadtgrün (workshop city’s green)

The Grünflächenamt (Department of city’s green areas) was renamed to “StadtGrün Trier” about a year ago and it offers several workshops for young and old people every year: The activities range from excursions to the nature in the city (I know, it sounds like a  contradiction in terms..) up to workshops on how to grow plants at home in the dwelling or on the balcony. You can get more information at: https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/

The Küchengarten (kitchen garden): the edible beds of the city of Trier

The beds in front of the town hall of Trier are planted with various sorts of vegetables, fruits and herbs. Just take a look and be amazed by this awesome project. And: Harvesting is explicitly allowed!

Allotments: not a part of the urban administration, but.. however.

There are several allotments garden associations in Trier that are jointly organised by the “Stadtverband Trier der Kleingärtner e.V.”. If you are interested in your own garden plot then write an email to “info@kleingarten-trier.de”. Since the garden plots are very in demand you’ll might spend some time on a waiting list. A disadvantage is that you have to buy the garden equipment including the arbour of the former tenant of the garden and the plants what means that you need some money. Additionally you have to pay a annual rent of 0,25 EUR/m2, fees for membership in the garden association and for insurances. As a garden is a lot of work but also offers much fun and regeneration from everyday university life, we recommend to rent one not alone but together with other friends – as you know, sharing is caring 😉

(Little tip: If there is not enough for your own garden, check out the AstA-Garden or the various community gardens in Trier https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/urbanes-gaertnern/)

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Urban Gardening – Teil 2


Das Angebot des AStAs

von Hauptref. Tobi

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Hochbeete

An Campus 1 und Campus 2 wurden jeweils zwei Hochbeete aufgestellt. Die Hochbeete dürfen von allen Studierenden geerntet werden, aber immer nur so viel, dass die Pflanzen nicht nachhaltig geschädigt werden und für andere Studis auch noch genügend übrig bleibt. Die Hochbeete befinden sich unten am Studihaus bzw. am Eingang zum F-Gebäude in Richtung Mensa. Dieses Jahr haben wir dort folgendes gepflanzt.

Campus 1:

Campus 2:

  • Kapuzinerkresse
  • Minze
  • Zitronenmelisse
  • Oregano
  • Schnittlauch
  • Waldmeister
  • Thymian
  • Tomaten
  • Basilikum und andere Kräuter

AStA Garten

In der Kleingartenanlage Neu-Kürenz liegt in der Parzelle 21 unser wunderschöner Garten. Dieser wird als Rückzugsort von naturverbundenen Studis und zum Anbau verschiedenster Pflanzen genutzt. Außerdem dient er als Ort für kleinere Events, wie beispielsweise Jam-Sessions und soll im Allgemeinen das Umweltbewusstsein der Studis fördern. Vom Campus 2 aus ist unser Garten per Fahrrad in 5 Min. oder zu Fuß in 13 Min. zu erreichen.

Der Arbeitskreis Garten

Alle interessierten Studierenden können Mitglieder im AK Garten werden und für einen Unkostenbeitrag von 5 EUR im Semester gemeinsam im Garten mitpflanzen, mitarbeiten und natürlich auch miternten.Als Gruppe bauen wir verschiedene Nutz- und Zierpflanzen an und verbringen gemütliche Nachmittage und Abende im Garten.

Der Garten versteht sich als solidarisches Gemeinschaftsprojekt und bietet dabei eine einfache und günstige Möglichkeit, Wissen und Erfahrung zu sammeln oder auch weiterzugeben und dabei auch noch ein wenig Obst und Gemüse zu ernten.

Der Garten ist normalerweise Donnerstags ab 14:00 Uhr für alle geöffnet. Auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehen wir aber vorerst nur mit Kleingruppen in den Garten. Wer mitmachen möchte, muss uns also rechtzeitig eine E-Mail schreiben.

Mitgliedern des AK-Gartens ist es außerdem auf Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten gestattet den Garten zu besuchen und zu nutzen. (Nein, nicht zum Feiern.)

Über diesen Link findest du den genauen Standort des Gartens: https://goo.gl/maps/srsgvrSy4uT2

The offer of the AStA

by Hauptref. Tobi

Raised Beds

Two raised beds were set up on Campus 1 and Campus 2. The raised beds may be harvested by all students, but we ask to only take as much as is necessary, to avoid lasting damage to the plants and to leave enough for other students. The raised beds are located at the bottom of the Studihaus or at the entrance to the F building in the direction of the Mensa. This year we have planted the following there:

Campus 1:

Campus 2:

  • Nasturtium
  • Mint
  • Lemon balm
  • Oregano
  • Chives
  • Woodruff
  • Thyme
  • Tomatoes
  • Basil and other herbs

AStA Garden

In the allotment garden Neu-Kürenz our beautiful garden is located in plot 21. It is used as a retreat for nature-loving students and for the cultivation of various plants. It also serves as a place for smaller events, such as jam sessions, and is generally intended to promote the environmental awareness of the students. From Campus 2 our garden can be reached by bike in 5 minutes or on foot in 13 minutes.

The garden working group

All interested students can become members of the garden working group and for a contribution towards expenses of 5 EUR per semester they can plant, work and of course also harvest in the garden together with other students. As a group we grow various useful and ornamental plants and spend cosy afternoons and evenings in the garden.

The garden is a solidary community project and offers a simple and inexpensive possibility to gain or pass on knowledge and experience and also to harvest some fruit and vegetables.

Usually, the garden is open for everyone on Thursdays from 14:00. However, due to the measures taken to contain the Corona pandemic, we are only going into the garden with small groups for the time being. So if you want to join in, you have to send us an e-mail beforehand.

Members of the AK-Garden are also allowed to visit and use the garden outside opening hours by appointment. (No, not to celebrate.

Via this link you can find the exact location of the garden: https://goo.gl/maps/srsgvrSy4uT2

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Nachhaltigkeit

Klimaziele – Climate Goals

Von Co-Referentin Stef

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Internationale Klimapolitik

Schon Ende der 1960er Jahre wurden erste Initiativen zur Koordination umweltpolitischer Maßnahmen auf internationaler Ebene diskutiert, jedoch ohne nennenswerte Ziele. Erst im Jahr 1992 wurde nach langwierigen Verhandlungen in Rio de Janeiro die Klimarahmenkonvetion der Vereinten Nationen unterzeichnet (UNFCCC). Diese trug in erster Linie zur allgemeinen Verständigung von Zielsetzungen bei, die die Treibhausgaskonzentration so reduzieren, dass die anthropogene Klimaerwärmung eingedämmt wird.

Wie solche Ziele und Maßnahmen aussehen, soll in weiteren Verhandlungen durch die UN-Klimakonferenzen festgelegt werden.

Als wesentlicher Fortschritt der internationalen Klimapolitik gilt die dritte Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention in Kyoto 1997 (COP3).

Im Kyoto-Protokoll von 1997 hat sich die internationale Staatengemeinschaft erstmals auf verbindliche Handlungsziele für den Klimaschutz geeinigt. Der Geltungszeitraum war unterteilt in zwei Verpflichtungsperioden, die von 2008-2012 und von 2012-2020 dauern sollten. Die USA haben das Protokoll übrigens bis heute nicht ratifiziert.

Um den Klimaschutz auch nach diesem Geltungszeitraum zu wahren, bestand die Notwendigkeit eines neuen Abkommens. Dieses wurde auf der Klimakonferenz im Jahr 2015 als Pariser-Abkommen verabschiedet, welches erstmals ein konkretes Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2Grad Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau beinhaltet.

*Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Klimaziele

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Die Europäische Union hat sich unter der Maßgabe der Klimarahmenkonvention und verschiedener eigener Beschlüsse zu energie- und klimapolitischen Zielen verpflichtet. Diese umfassen eine verbindliche Emissionsreduktion von 20% bis 2020, mindestens 40% bis 2030 und mindestens 80% bis 2050 im Vergleich zu 1990. Während die Ziele für das Jahr 2020 relativ leicht zu erreichen sind, erfordern die mittel- und langfristigen Ziele durchaus strenge Maßnahmen, um diese zu erfüllen.

Die deutschen Treibhausgasminderungsziele sind im Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 verbindlich festgelegt. Demnach sollen die Emissionen bis 2020 um mindestens 35% und bis 2030 um mindestens 55% gesenkt werden.

*Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Gerade am Klimaschutzgesetz gab es bis zuletzt Kritik. Hinsichtlich der Emissionseinsparungen setzt der Entwurf des Gesetzes keine neuen Ziele zu den rechtsgültigen europäischen Zielen, sondern beschreibt lediglich, welcher Sektor wie viel Treibhausgase ausstoßen darf. Kritisiert wird weiter, dass die Lücke, die entsteht, wenn ein Sektor mehr CO2 reduziert als geplant, durch einen anderen Sektor gefüllt werden kann. In Zukunft soll dieser CO2-Preis in einen europäischen Emissionshandel überführt werden.*

*Quelle: Die Zeit

Unser Tipp:

CO2-Steuer vs. Emissionshandel: Der Preis von CO2 kurz erklärt – https://www.youtube.com/watch?v=NeuCqDiZ_eE

Was wird auf lokaler Ebene beigetragen?

Auf Initiative der Bürger, der lokalen Agenda 21 e.V. sowie mit Unterstützung des Stadtrates wurde der Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik ins Leben gerufen, in dem konkrete Ziele und Maßnahmen für ein ökologisch-nachhaltiges, faires und international verantwortungsbewusstes Trier festgelegt wurden.

Die Handlungsfelder des Zielpapiers orientieren sich an den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes und greifen als Grundlage die „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen auf.

Neben Zielen und Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität und Raumnutzung sieht sich die Stadt in der Verantwortung der Reduktion ihrer C02-Emissionen und ihres Ressourcenverbrauchs nachzugehen.

*Quelle: Stadt Trier

Was kann die Universität beitragen?

  • Mitwirkung bei der Lenkungsgruppe „Klima, Umwelt und Energie“ in der Stadtverwaltung Trier.
  • Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im Rahmen von Fragestellungen zu Themen der Ressourceneffizienz.

Vorschläge von uns:

  • Ressourceneffizienz durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln
  • Lampen mit Bewegungsmelder (effizientere als im N-Gebäude bitte)
  • Neu-Programmierung der Jalousien

International climate policy against global warming – The climate goals

Weather extremes, species extinction and changing climate zones – global warming can no longer be denied. This has prompted the international community to set ambitious climate targets to curb the worldwide rise in temperature and its consequences.

International climate policy

As early as the end of the 1960s, the first initiatives for the coordination of environmental policy measures were discussed at the international level, but without any noteworthy goals. Only in 1992, after protracted negotiations in Rio de Janeiro, the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) was signed. This primarily contributed to a general agreement on objectives to reduce greenhouse gas concentrations in a way as to slow down anthropogenic climate warming.

What such targets and measures look like is to be determined in further negotiations by the UN climate conferences.

The third Conference on Climate Change in Kyoto in 1997 (COP3) is considered a major step forward in international climate policy.

In the Kyoto Protocol of 1997, the international community of states agreed for the first time on binding action targets for climate protection. The period of validity was divided into two commitment periods, from 2008-2012 and from 2012-2020. Up to now, the USA has not ratified the protocol.

In order to maintain climate protection after this period of validity, a new agreement was needed. This was adopted at the climate conference in 2015 called the Paris Agreement, which for the first time contains a concrete goal to limit global warming to well below 2 degrees Celsius compared to pre-industrial levels.

*Source: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Climate targets

What does this mean for Europe and Germany?

The European Union has committed itself to energy and climate policy goals under the terms of the Framework Convention on Climate Change and various resolutions of its own. These include a binding emission reduction of 20% by 2020, at least 40% by 2030, and at least 80% by 2050 compared to 1990 levels. While the targets for 2020 are relatively easy to achieve, the medium and long-term goals require quite stringent measures in order to be met.

Germany’s greenhouse gas reduction targets are set out in binding form in the Climate Protection Act of 2019. According to this, emissions are to be reduced by at least 35% by 2020 and by at least 55% by 2030.

*Source: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

The Climate Protection Act in particular was criticised right up to the end. With regard to emission savings, the draft law does not set any new targets in addition to the legally valid European targets, but only describes which sector may emit how much greenhouse gas. Another point of criticism is that the gap, that arises when one sector reduces more CO2 than planned, can be filled by another sector. In the future, this CO2 price is to be transferred to a European emissions trading scheme.*

*Source: Die Zeit

What is contributed at local level?

On the initiative of the citizens, the local Agenda 21 e.V. and with the support of the city council, the Trier Action Plan for Development Policy was launched, in which concrete goals and measures for an ecologically sustainable, fair and internationally responsible Trier were defined.

The fields of action of the target paper are oriented towards the development policy guidelines of the country and take up the „Sustainable Development Goals“ of the United Nations as a basis.

In addition to goals and measures for sustainable mobility and land use, the city sees itself as responsible for reducing its CO2 emissions and resource consumption.

What can the university contribute?

  • Participation in the steering group „Climate, Environment and Energy“ in the city administration of Trier
  • Collaboration with the city administration on issues relating to resource efficiency.

Our suggestions:

  • Resource efficiency through the use of LED lighting
  • Lamps with motion detector (more efficient than in N-building please)
  • Reprogramming the blinds

 

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Nachhaltigkeit

Urban Gardening – Teil 1

von Hauptref Tobi

English version below

Lebensmittel kennen viele von uns vor allem aus dem Supermarkt, vom Wochenmarkt oder vielleicht sogar aus dem Bioladen. Einige hatten vielleicht auch das Glück, mit einem Garten mit Obst und Gemüse am Elternhaus aufzuwachsen. Wir möchten mit unserer Themenwoche zu “Urban Gardening – Stadtgärtnern” dafür werben, selbst aktiv zu werden und Lebensmittel zu produzieren.

Urban Gardening bezeichnet im Allgemeinen die gärtnerische Nutzung von städtischen Flächen, um dort Lebensmittel anzubauen. Wir werden den Begriff hier eher weit auslegen und in den nächsten Tagen über verschiedene Projekte in Trier berichten und dabei auch Möglichkeiten aufzeigen, die sich für Studis in Trier bieten:

  • Blumenkübel auf dem Balkon
  • der AK Garten, bei dem Studis Mitglied werden können
  • ein Kleingarten in einem der viele Kleingartenvereine in Trier
  • die solidarische Landwirtschaft Trier (SoLaWi Trier)
  • die essbaren Beete der Stadt Trier

Der Anbau von Lebensmitteln innerhalb einer Stadt führt – auf Grund zusätzlicher Beete – zu neuem Lebensraum für Tiere, bietet Insekten Nahrung und kann so den innerstädtischen Artenreichtum fördern. Grünflächen reduzieren die sommerliche “Wärmeinsel” und führen so zu einem angenehmeren Stadtklima, da sie im Gegensatz zu Stein und Asphalt die Hitze nicht bis in die Nacht speichern und über Verdunstung auch aktiv zu einer Temperaturregulierung beitragen. Und das beste ist natürlich: Man kann die Lebensmittel essen.

Wenn man selbst Lebensmittel anbaut, entwickelt man auch einen anderen Bezug zu Natur und Umwelt – und zu Lebensmitteln. Es wird einem bewusst, dass sie eben auch “Macken” aufweisen können und trotzdem noch sehr lecker sind, man begegnet ihnen auch mit größerer Wertschätzung, hat man doch selbst Arbeit hineingesteckt. Es gibt aber noch mehr gute Gründe:

  • Selbst produzierte Lebensmittel sind günstiger, als gekaufte.
  • CO2-Emissionen für den Transport entfallen.
  • Es müssen keine Pestizide in die Umwelt eingebracht werden.
  • Stoffkreisläufe können durch Kompostierung (z.B. über Wurmkisten, Bokashi oder – im Garten – Komposthaufen) geschlossen werden.
  • Es macht einfach Spaß, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen

Konnten wir also Dein Interesse wecken? Dann folge diese Woche unseren weiteren Beiträgen zum Urban Gardening. Bei Ideen, Anregungen und Fragen schreibe uns einfach eine Nachricht auf Facebook oder über E-Mail.

English version

Most of us go to the supermarket to get their daily amount of food. Some even go to the farmer’s market or wholefood shop, but that’s it. Perhaps a few were lucky and grew up with a garden with vegetables and fruits, but we guess that most did not. With this week’s topic “Urban Gardening” we want to promote to become active and start your own garden or to participate in an already existing one.

Urban Gardening usually means the horticultural use of urban areas to grow food. Over the next days we’ll show you different projects in Trier that give students the opportunity to garden.

  • flower buckets on the balcony (no, we won’t describe this any further..)
  • AK Garten, a working party of the AStA who have their own, solidary used garden
  • a garden plot in one of several allotment societies in Trier
  • the solidary agriculture in Trier (SoLaWi Trier)
  • edible patches and other services of the city of Trier

Agriculture in urban areas creates new habitats for different animals like insects, birds, hedgehogs and so on, supplies them with food and can increase the inner urban biodiversity. Additionally, planted areas reduce the effect of so called urban heat islands due to a mild chilling effect by evaporation and the fact that they store less heat than stone or tarmac do – this means that planted areas improve the urban climate. And on top of that: You can eat your own grown food.

When you harvest your own food you’ll develop a totally new relation to nature und environment – and to food itself, of course. You’ll see that most plants have their blemish but that’s totally irrelevant for the pleasure of taste. So you’ll might become aware that every piece of food is worthy to be appreciated, due to your own work on the gardening.

And there are some more reasons, for example:

  • Self produced food is less expensive that bought food
  • There are no CO2 emissions for transport
  • You don’t need pesticides
  • material cycles can be closed by composting your waste (e.g. with worm boxes, bokashi or “normal” compost pile)
  • It’s a big fun to watch your plants growing up and bringing tasteful fruits

We aroused your interest? Then follow our postings about urban gardening this week. For ideas, suggestions or questions just contact us on facebook or via e-mail.