Biodiversität und Artenschutz in der Stadt Trier

von Haupt-Ref. Tobi und Co-Ref. Joy

English version below

In der Stadt Trier wurde erkannt, dass die Pflege von Grünflächen nicht einfach nur die Arbeit mit einem Rasenmäher, sondern vielmehr auch den Aufbau und den Erhalt einen biologischen Vielfalt beinhaltet. Wir konnten bei unserer Recherche folgende Maßnahmen der letzten Jahre finden, die im Sinne der Biodiversität und des Artenschutzes durch das Amt Stadtgrün durchgeführt worden sind:

  • Die Stadt Trier wurde mit der Auszeichnung ‘Stadtgrün naturnah’ in Silber geehrt. https://www.trier.de/icc/internet_de/nav/dbd/broker.jsp?uMen=dbd309d6-0de6-ad31-c0fb-47a2032ead2a&uCon=cf020415-ab43-6d61-8c65-8c725ce40272&uTem=63f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa 
  • Am Rathaus gibt es mit dem Gemüsegarten schon seit einigen Jahren ein sehr gut sichtbares Urban Gardening Projekt der Stadt Trier, bei dem alle, die möchten, etwas ernten dürfen.
  • Vereinzelt werden durch die Stadt Grünstreifen zu Blühstreifen umgewandelt, die als Insektenweiden einen leckeren Imbiss bereitstellen. Auch auf städtischen Grünflächen werden in ausgewählten Bereichen die Mähintervalle verlängert, sodass sich die Wiesen hier zu blühenden Landschaften entwickeln können.
  • Bürger:innen können Baum- und Beetpatenschaften annehmen, bei denen sie sich um die Pflege von Bäumen und Beeten kümmern sollen.
  • Es wird bewusst Totholz stehen/liegen gelassen, um einen Lebensraum anzubieten. Viele Insektenarten – insb. Käfer – nisten in Totholz, aber auch für Mikroorganismen ist Totholz eine Lebensgrundlage. In einem mehrjährigen Zersetzungsprozess bildet sich außerdem neuer Humus, der wiederum Nährboden für neue Pflanzen ist.
  • Es werden testweise Gabionen aufgestellt, die mit Holz anstatt mit Steinen befüllt sind. Hierbei entstehen quasi kleine Totholzhabitate, die sich in den urbanen Charakter einfügen. [https://m.trier.de/Startseite/broker.jsp?uMen=4cc4fbd0-1d9c-d311-c258-732ead2aaa78&uCon=f9429ae0-206f-f616-a23c-ff70ee3d6153&uTem=02f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa]
  • Durch die Stadt wurden Insektenhotels aufgestellt und zum Teil auch verschenkt, wodurch weiterer Lebensraum für Insekten und vor allem auch etwas öffentliches Bewusstsein für die kleinen Tierchen geschaffen wird.
  • Am Petrisberg wurde ein großes Reptilienhabitat aus Boden und Schiefer geschaffen, dass abseits vom Weinbau frei von landwirtschaftlicher Nutzung ist. Dadurch kann sich hier Leben ungestört entwickeln und über die Jahre ein kleines ökologisches Habitat entstehen.
  • Im Bereich Olewiger Straße / Tiergarten wurde der dort überbaute Tiergartenbach freigelegt und renaturiert. An den beruhigten Uferzonen sieht man im Sommer zahlreiche Insekten trinken. Durch die Sitzgelegenheiten erfreut sich der Bach auch bei den Anwohner:innen großer Beliebtheit.

Biodiversity and its protection in der Stadt Trier

by Haupt-Ref. Tobi and Co-Ref. Joy

In the city of Trier, it was recognised that the maintenance of green spaces does not simply involve working with a lawnmower, but rather the creation and maintenance of a biological diversity. During our research we were able to find the following measures of the last years, which were carried out in the sense of biodiversity and species protection by the Amt Stadtgrün:

  • The city of Trier was honoured with the award ‚Stadtgrün naturnah‘ in silver. https://www.trier.de/icc/internet_de/nav/dbd/broker.jsp?uMen=dbd309d6-0de6-ad31-c0fb-47a2032ead2a&uCon=cf020415-ab43-6d61-8c65-8c725ce40272&uTem=63f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa
  • At the town hall there has been a very visible urban gardening project of the city of Trier for some years now, the vegetable garden, where everyone who wants to can harvest something
  • Occasionally, the city transforms green strips into flowering strips, which provide a tasty snack as insect pastures. Also on urban green spaces, mowing intervals are being extended in selected areas, so that the meadows here can develop into blooming landscapes.
  • Citizens inside can accept tree and bed sponsorships, where they are asked to take care of trees and beds.
  • Dead wood is deliberately left standing / lying around to provide a habitat. Many insect species – especially beetles – nest in dead wood, but dead wood is also a basis of life for microorganisms. In a decomposition process lasting several years, new humus is also formed, which in turn is a breeding ground for new plants
  • Gabions filled with wood instead of stones are set up as a test. This creates quasi small deadwood habitats that blend into the urban character. https://m.trier.de/Startseite/broker.jsp?uMen=4cc4fbd0-1d9c-d311-c258-732ead2aaa78&uCon=f9429ae0-206f-f616-a23c-ff70ee3d6153&uTem=02f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2a
  • Insect hotels have been set up by the city and some of them have been given away as gifts, thus creating further habitat for insects and above all some public awareness for the small animals.
  • At the Petrisberg, a large reptile habitat made of soil and slate has been created, which is free of agricultural use apart from the vineyards. This allows life to develop undisturbed and a small ecological habitat to develop over the years.
  • In the area of Olewiger Straße / Tiergarten the Tiergartenbach, which was built over there, was exposed and renaturalized. On the calmed banks you can see numerous insects drinking in summer. Because of the seating the brook is also very popular with the residents inside.

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