Radhaus

Das Radhaus kann zurzeit unter Einschränkungen genutzt werden. Beachtet daher unbedingt die Hinweise weiter unten.
Informationen der Universität zu Corona sind hier veröffentlicht.


Radhaus Logo

Aktuelles:

Öffnungszeiten:
Montag: 9:00 – 14:00
Donnerstag: 9:00 – 16:00

ACHTUNG: Bitte vorher eine kurze Mail an radhaus@uni-trier.de oder direkt über Facebook, mit einer kurzen Erklärung der Reperaturarbeiten, damit wir gemeinsam einen Termin finden können und es nicht zu zusätzlichen Wartezeiten kommt.

Hygieneregeln:

Ein Termin ist nur möglich wenn Ihr vollständig geimpft oder genesen seid und dies auch vorweisen könnt. Sollte dies nicht zutreffen, müsst Ihr ein negatives Testergebnis (Schnelltest), welches nicht älter als 24h ist und bei einer offiziellen Teststation durchgeführt wurde, vorzeigen können. Eine Übersicht über die Teststationen findet Ihr hier: https://www.trier.de/rathaus-buerger-in/aktuelles/trier.de-news/coronatests/ .

Zu Eurem eigenen und dem Schutz anderer bitten wir Euch eine Maske (FFP2) zu tragen und Abstand zu halten. Am Eingang bitte die Hände desinfizieren und Handschuhe anzuziehen, die dort bereit gestellt werden. Außerdem müsst Ihr am Ende eure Kontaktdaten da lassen.

Wenn Ihr Symptome einer Corona Infektion habt oder mit einer positiv getesteten Person Kontakt hattet, bitte nicht kommen.

Für Fragen und ähnliche Anliegen sind wir weiter per E-Mail erreichbar unter radhaus@uni-trier.de genau wie über Facebook.

Aufgrund rechtlicher Bestimmungen nehmen wir nur Studierende der Universität Trier an. Bringt eure Tunikas mit! Wir freuen uns auf euren Besuch!

So funktioniert das Radhaus – unbedingt lesen!

An wen richtet sich der Service?

Das Radhaus darf von allen Studierenden der Universität Trier genutzt werden. Als Service-Institution des AStA wird die Werkstatt anteilig über den Studierendenschaftsbeitrag, der im Semesterbeitrag mit enthalten ist, von den Studierenden auf solidarische Weise selbst finanziert: so kostet das Radhaus umgerechnet jeden einzelnen Studi etwa 30 Cent pro Semester (abhängig von der Studierendenzahl).

Warum gibt es das Radhaus?

Die meisten Studis haben nur begrenzte finanzielle Mittel und eine Reparatur von älteren Rädern rechnet sich im Fahrradladen um die Ecke manchmal leider nicht mehr. Denn die Reparaturkosten des Rades übersteigen in so einem Fall auch schon mal den Gebrauchtwert des gesamten Rades. In der Konsequenz bleiben viele Räder kaputt und ungenutzt stehen. Diesem Schicksal will das Radhaus entgegen treten!

Neue Ersatzteile kaufen wir günstig ein und geben die Preise mit keinem bis geringem Aufschlag an die Studis weiter. Sollten ausgefallenere Teile benötigt werden, empfehlen wir den vorherigen Einkauf beim Fahrradladen eures Vertrauens. Außerdem greifen wir – wann immer möglich und erwünscht – auf unser kostenfreies Sortiment gebrauchter Ersatzteile zurück. Das macht Reparaturen zumeist erheblich günstiger und nützt auch der Umwelt dank Recycling: So nehmen wir gerne auch schrottreife Räder entgegen, um die noch brauchbaren Teile abzubauen und weiterzuverwenden.

Neben dem ökonomischen und ökologischen Gedanken gibt es auch noch einen pädagogischen, indem wir Euch entsprechendes Praxiswissen im Umgang mit Fahrrädern gerne vor Ort beibringen, sofern Ihr Interesse zeigt. Viele Einstellungen am Rad (z.B Bremsen und Schaltung) und kleinere Reparaturen (z.B. einen platten Schlauch flicken) lassen sich auch problemlos selbst erledigen, wenn man es einmal gezeigt bekommen hat 🙂

Wie genau läuft der Service ab?

Anwesenheit: Das Radhaus versteht sich als Selbsthilfewerkstatt und ist kein normales Fahrradgeschäft. Das bedeutet, dass Ihr bei der Reparatur anwesend seid und Euer Rad am Ende wieder mitnehmt. Man kann sein Rad also nicht einfach bei uns abgeben und später wieder fertig repariert abholen! Wer solch einen Service wünscht, muss zum Fahrradladen gehen. Nehmt euch ein Schloss mit, um Euer Rad draußen abzuschließen, falls die Reperatur nicht fertiggestellt werden kann. Wir lagern generell keine Räder ein.

Kenntnisse und Fertigkeiten: Sind keine Voraussetzung für den Besuch der Werkstatt! Auch wenn wir eine Selbsthilfewerkstatt sind, stehen wir Euch stets mit Rat und Tat zur Seite und erklären auch gerne die Fahrradmaterie. Also keine Sorge: auch bei völliger Ahnungslosigkeit und zwei linken Händen besteht die Möglichkeit, sein Rad bei uns zu reparieren.

Selbstverantwortung: Da wir eine Selbsthilfewerkstatt sind, gibt es grundsätzlich keinen Anspruch auf Garantie oder Gewährleistung für Reparaturen und Teile! Bei Bedarf  führen wir Euch die Handgriffe vor, bzw. geben euch Anleitung wie Ihr Euer Rad repariert.
Außerdem könnt und sollt Ihr Eurer Rad vor dem Verlassen der Werkstatt zur Selbstvergewisserung probefahren, um alles nochmal zu prüfen. Mitunter tun wir dies selbst auch nochmal, insbesondere wenn Ihr Euch selbst unsicher seid.

Was kostet mich der Spaß?

Nutzungsgebühren: Sie dienen der Instandhaltung und Wertschätzung der Werkstatt. Von den Gebühren finanziert der AStA Einrichtung, Werkzeug und alle nötigen Utensilien. Ihr bezahlt pro Besuch:

3 € für kleine Reparaturen bis 30 min. (z.B. Schlauch/Reifen wechseln, Bremsen justieren)
6 € für größere Reparaturen über 30 min. (z.B. Laufräder zentrieren, Schaltung austauschen)
10 € für Reparaturen über 60 min.

Falls die Reparatur Eures Rades mehrere Tage beanspruchen sollte, zahlt Ihr für jeden nächsten Tag lediglich 2€ Nutzungsgebühr. In Ausnahmefällen kann Euer Rad – sofern es überhaupt nicht fahrtüchtig ist, Ihr nicht in Campusnähe wohnt und keine Transportmöglichkeit habt – bis zum nächsten Öffnungstag bei uns stehen bleiben. Ihr müsst dann aber auch wieder zur Weiterreparatur anwesend sein!

Nur Bargeld: Es ist nicht möglich im Radhaus „anschreiben“ zu lassen oder per Karte zu zahlen. Wer nicht genügend Bargeld dabei hat, geht leider leer oder muss Geld bei der nahgelegenen Sparkasse abheben.

Ersatzteile: Wir kaufen selber regelmäßig Neuteile zu möglichst günstigen Preisen aber ausreichend guter Qualität (z.B. von Shimano) im Online-Handel ein und geben die Preise ohne Aufschlag direkt an Euch weiter (Aufrundung lediglich im Cent-Bereich). Wir versuchen die gängisten Ersatzteile stets vorrätig zu haben, um Euer Rad „just in time“ reparieren zu können. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass spezielle Teile zur Instandsetzung nötig sind, die wir nicht vorrätig haben. Diese müsst Ihr dann selber besorgen und beim nächsten Mal mitbringen, so dass wir sie gemeinsam verbauen können. Bei der Auswahl und Bestellung der richtigen Teile helfen wir Euch natürlich (indem wir Euch z.B. eine Email mit einem Link zum entsprechenden Ersatzteil schicken). In der Regel versuchen wir aber auf kostenlose Gebrauchtteile zurückzugreifen, sofern möglich und vorrätig. Unsere Sammlung an gebrauchten aber noch funktionstüchtigen Teilen ist recht üppig, so dass man hier oft fündig wird.

Wie kann man uns sonst noch erreichen?

Wir beantworten Fragen gerne auch per Email (radhaus@uni-trier.de) oder bei Facebook (dort findet Ihr auch die gleichen Infos wie hier).

Verkauf gebrauchter Fahrräder

Spendenräder: Sind bei uns je nach Verfügbarkeit für Studierende zu haben. In der Regel sind diese Räder noch nicht fahrtüchtig! Wenn Ihr ein solches Rad haben möchtet, reparieren wir es unter Eurem Beisein nach dem üblichen Prinzip (siehe „Wie genau läuft der Service ab?“). Das Spendenrad ansich ist kostenlos, der Preis ergibt sich dann aus den Reparaturkosten (Nutzungsgebühr plus Neuteile).

Verkauf von Privat: Ihr könnt auch eure eigenen Räder über unsere Werkstatt an andere Studis weiter verkaufen. Wir beraten Euch dabei gerne bei der Festlegung eines angemessenen Preises. Das Rad bekommt dann einen Zettel mit Namen und Email des Verkäufers sowie dem Verkaufspreis. Wenn das Rad dann verkauft wurde, könnt Ihr den Erlös bei uns abholen kommen oder wir überweisen Euch den Betrag auf Euer Konto.

–> Wir stellen immer mal wieder gebrauchte Räder mit Foto und Preis in unserem Bikemarkt auf unserer Facebook-Seite ein: Radhaus-Bikemarkt

Alternative Verkaufsangebote: Wer ein günstiges Gebrauchtrad sucht und bei uns nicht fündig wird, dem können wir auch die Kleinanzeigen-Rubrik bei hunderttausend.de empfehlen sowie Ebay-Kleinanzeigen. Daneben gibt es auch noch den lokalen Fahrradflohmarkt vom ADFC Trier.

Wo befindet sich unsere Werkstatt?

Radhaus Wegbeschreibung