Auswirkungen von Müll und was man dagegen tun kann

Von Haupt-Ref. Tobi

English version below

Was passiert mit dem Müll, der nicht korrekt entsorgt wird?

Einen Teil der Antwort kann jeder auf der Straße sehen: Zigarettenkippen, „to go“-Kaffeebecher, Plastikflaschen usw. begegnen einem dort täglich. Zum Teil werden die Abfälle von der Stadtreinigung entsorgt, zum Teil werden sie aber auch von Pflanzen überwuchert, von Vögeln zum Nestbau genutzt oder von Tieren gefressen, die dann zum Beispiel an einem Magen- oder Darmverschluss sterben können. Man kann auch regelmäßig Berichte von Tieren lesen, die sich bei der Futtersuche zum Beispiel in weggeworfenen Dosen verfangen haben und dann qualvoll verhungern – sofern sie nicht zufällig durch Menschen gefunden und gerettet werden.

Auch Zigarettenstummel sind alles andere als harmlos. Der Irrglaube, das die Kippenreste schon verrotten würden, ist weit verbreitet. Die Filter bestehen in der Regel aus einer Kunstfaser, die aus biologischem Material in einem in einem chemischen Prozess erzeugt wird und die nur sehr, sehr langsam verrottet. Außerdem enthalten die Filter haufenweise Giftstoffe, das ist ja nun einmal ihre Funktion. Und genau diese Giftstoffe werden in der Umwelt wieder freigesetzt und können Kleintiere und Fische ernsthaft gefährden und töten.

Letztendlich wird viel Müll vom Wind und anderen Einflüssen zum Meer getragen und sammelt sich hier in großen Müllstrudeln. Ein berühmtes, trauriges Beispiel und Mahnmal ist der Great Pacific Garbage Patch – der große Pazifikmüllfleck: 2008 bestand er aus ca. 100 000 000 t Plastikmüll. 80% des Mülls, der im Meer landet, kommt vom Land und wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es 2050 mehr Plastikmüll im Meer geben als Fische. Dabei ist es auch ein großes Problem, dass das Plastik auf seinem Weg in immer kleiner werdende Teile zerfällt bis es schließlich zu Mikroplastik wird. Dieses Mikroplastik lässt sich quasi nicht mehr aus der Umwelt entfernen.

Aber es gibt auch “unsichtbare” Einträge von Müll: Es gelangen zum Beispiel mit dem Waschen von Bekleidung winzige Plastikpartikel in die Umwelt, die von den Klärwerken nicht entfernt werden können. In unserer modernen Kleidung sind sehr oft Kunststofffasern verarbeitet – Polyester, Elasthane oder auch Neoprene. Gerade die zu Fasern gesponnenen und verwebten Polyester und Elasthane werden beim Waschen ausgespült und gelangen so in die Weltmeere.

Aber was kann man tun?

Es müssen sowohl der Nachschub an Müll reduziert werden als auch die bereits in die Umwelt eingetragenen Müllmassen entfernt werden.

Dafür muss aber auch ein Umdenken in der Bevölkerung geschehen: Weder Zigerattenstummel noch Kaffeebecher noch Plastikflaschen oder irgendein anderer Müll sollten einfach in die Umgebung geworfen werden. Das hat nicht nur einen ökologischen Nutzen, sondern verschönert auch ohne weiteren Aufwand das Stadtbild. Wer möchte schon lauter Müll vor der eigenen Tür haben?

Gleichzeitig müssen mehr erneuerbare Ressourcen eingesetzt werden – bei Verpackung (Papier, Pappe), Bekleidung (Baumwolle, oder besser noch ressourcenfreundlichere Fasern wie z.B. Hanf) und auch dem Häuserbau (Holz, Stroh-Lehm). Der Einsatz erneuerbarer Ressourcen ist dabei langfristig auch ein ökonomischer und politischer Gewinn, da weniger Ressourcen von zum Teil fragwürdigen Anbietern (z. B. Kohle, Öl, Gas) eingekauft werden müssen. Gleichzeitig sollten Einwegartikel möglichst durch Mehrwegartikel ersetzt werden. Dadurch entsteht ohne Komforteinbußen deutlich weniger Müll – und langfristig spart man damit auch Geld.

Als letztes bleibt dann eben auch: Aufräumen. In zahlreichen Städten werden von verschiedenen Gruppen immer wieder Clean-Ups durchgeführt, bei denen gemeinsam Müll gesammelt wird. Der Müll ist da und wird nicht von selbst verschwinden – er wechselt höchstens den Ort, zerfällt in kleinere Teile und verteilt sich weiter. Am Ende reichert er sich in Pflanzen, Tieren und am Ende Menschen an. Die Folgen die dadurch für unsere Umwelt und Gesundheit entstehen sind in ganzem Ausmaß noch nicht abzusehen.

Effects of waste and what can be done about it

by Haupt-Ref. Tobi

What happens to waste that is not disposed of correctly?

Part of the answer can be seen by anyone on the street: Cigarette butts, „to go“ coffee cups, plastic bottles, etc. you see there every day. Some of the waste is disposed of by the city cleaning service, but some of it is also overgrown by plants, used by birds to build nests or eaten by animals, which can then die, for example, from a stomach or intestinal obstruction. You can also read regular reports of animals that got caught in discarded cans while searching for food, for example, and then starve to death in agony – unless they are found and rescued by humans by chance.

Even cigarette butts are anything but harmless. The misconception that the cigarette butts are already rotting is widespread. The filters are usually made of a synthetic fibre, which is produced from biological material in a chemical process and which only rots very, very slowly. In addition, the filters contain heaps of toxins, which is what they do. And it is precisely these toxins that are released back into the environment and can seriously endanger and kill small animals and fish.

In the end, a lot of garbage is carried by the wind and other influences to the sea and collects here in large garbage swirls. A famous, sad example and memorial is the Great Pacific Garbage Patch – the great Pacific garbage patch: in 2008 it consisted of about 100 000 000 tons of plastic waste. 80% of the garbage that ends up in the sea comes from the land and if we continue as we are doing now, there will be more plastic garbage in the sea than fish in 2050. It is also a big problem that the plastic breaks down into smaller and smaller pieces on its way until it finally becomes microplastic. This microplastics can virtually no longer be removed from the environment.

But there are also „invisible“ entries of garbage: for example, when clothes are washed, tiny plastic particles are released into the environment which cannot be removed by sewage treatment plants. In our modern clothing, synthetic fibres are very often used – polyester, elastane or even neoprene. Especially the polyester and elastane spun and woven into fibres are rinsed out during washing and thus end up in the oceans.

But what can you do?

Both the supply of waste must be reduced and the masses of waste already released into the environment must be removed.

To achieve this, however, the population must also rethink its attitude: Neither cigar butts, coffee cups, plastic bottles or any other rubbish should simply be thrown into the environment. This not only has an ecological benefit, but also beautifies the cityscape without further expense. Who wants to have a lot of garbage in front of their own door?

At the same time, more renewable resources must be used – for packaging (paper, cardboard), clothing (cotton, or better yet, more resource-friendly fibres such as hemp) and also for building houses (wood, straw-clay). The use of renewable resources is also an economic and political gain in the long term, as fewer resources have to be purchased from sometimes questionable suppliers (e.g. coal, oil, gas). At the same time, disposable items should be replaced by reusable items wherever possible. This results in significantly less waste without any loss of comfort – and in the long term it also saves money.

The last thing that remains is to tidy up. In many cities, clean-ups are repeatedly carried out by different groups, in which waste is collected together. The garbage is there and will not disappear by itself – at most it changes location, breaks up into smaller pieces and spreads further. In the end, it accumulates in plants, animals and, in the end, people. The consequences for our environment and health are not yet foreseeable to the full extent.

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