von Hauptref Tobi

English version below

Lebensmittel kennen viele von uns vor allem aus dem Supermarkt, vom Wochenmarkt oder vielleicht sogar aus dem Bioladen. Einige hatten vielleicht auch das Glück, mit einem Garten mit Obst und Gemüse am Elternhaus aufzuwachsen. Wir möchten mit unserer Themenwoche zu “Urban Gardening – Stadtgärtnern” dafür werben, selbst aktiv zu werden und Lebensmittel zu produzieren.

Urban Gardening bezeichnet im Allgemeinen die gärtnerische Nutzung von städtischen Flächen, um dort Lebensmittel anzubauen. Wir werden den Begriff hier eher weit auslegen und in den nächsten Tagen über verschiedene Projekte in Trier berichten und dabei auch Möglichkeiten aufzeigen, die sich für Studis in Trier bieten:

  • Blumenkübel auf dem Balkon
  • der AK Garten, bei dem Studis Mitglied werden können
  • ein Kleingarten in einem der viele Kleingartenvereine in Trier
  • die solidarische Landwirtschaft Trier (SoLaWi Trier)
  • die essbaren Beete der Stadt Trier

Der Anbau von Lebensmitteln innerhalb einer Stadt führt – auf Grund zusätzlicher Beete – zu neuem Lebensraum für Tiere, bietet Insekten Nahrung und kann so den innerstädtischen Artenreichtum fördern. Grünflächen reduzieren die sommerliche “Wärmeinsel” und führen so zu einem angenehmeren Stadtklima, da sie im Gegensatz zu Stein und Asphalt die Hitze nicht bis in die Nacht speichern und über Verdunstung auch aktiv zu einer Temperaturregulierung beitragen. Und das beste ist natürlich: Man kann die Lebensmittel essen.

Wenn man selbst Lebensmittel anbaut, entwickelt man auch einen anderen Bezug zu Natur und Umwelt – und zu Lebensmitteln. Es wird einem bewusst, dass sie eben auch “Macken” aufweisen können und trotzdem noch sehr lecker sind, man begegnet ihnen auch mit größerer Wertschätzung, hat man doch selbst Arbeit hineingesteckt. Es gibt aber noch mehr gute Gründe:

  • Selbst produzierte Lebensmittel sind günstiger, als gekaufte.
  • CO2-Emissionen für den Transport entfallen.
  • Es müssen keine Pestizide in die Umwelt eingebracht werden.
  • Stoffkreisläufe können durch Kompostierung (z.B. über Wurmkisten, Bokashi oder – im Garten – Komposthaufen) geschlossen werden.
  • Es macht einfach Spaß, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen

Konnten wir also Dein Interesse wecken? Dann folge diese Woche unseren weiteren Beiträgen zum Urban Gardening. Bei Ideen, Anregungen und Fragen schreibe uns einfach eine Nachricht auf Facebook oder über E-Mail.

English version

Most of us go to the supermarket to get their daily amount of food. Some even go to the farmer’s market or wholefood shop, but that’s it. Perhaps a few were lucky and grew up with a garden with vegetables and fruits, but we guess that most did not. With this week’s topic “Urban Gardening” we want to promote to become active and start your own garden or to participate in an already existing one.

Urban Gardening usually means the horticultural use of urban areas to grow food. Over the next days we’ll show you different projects in Trier that give students the opportunity to garden.

  • flower buckets on the balcony (no, we won’t describe this any further..)
  • AK Garten, a working party of the AStA who have their own, solidary used garden
  • a garden plot in one of several allotment societies in Trier
  • the solidary agriculture in Trier (SoLaWi Trier)
  • edible patches and other services of the city of Trier

Agriculture in urban areas creates new habitats for different animals like insects, birds, hedgehogs and so on, supplies them with food and can increase the inner urban biodiversity. Additionally, planted areas reduce the effect of so called urban heat islands due to a mild chilling effect by evaporation and the fact that they store less heat than stone or tarmac do – this means that planted areas improve the urban climate. And on top of that: You can eat your own grown food.

When you harvest your own food you’ll develop a totally new relation to nature und environment – and to food itself, of course. You’ll see that most plants have their blemish but that’s totally irrelevant for the pleasure of taste. So you’ll might become aware that every piece of food is worthy to be appreciated, due to your own work on the gardening.

And there are some more reasons, for example:

  • Self produced food is less expensive that bought food 
  • There are no CO2 emissions for transport
  • You don’t need pesticides 
  • material cycles can be closed by composting your waste (e.g. with worm boxes, bokashi or “normal” compost pile) 
  • It’s a big fun to watch your plants growing up and bringing tasteful fruits

We aroused your interest? Then follow our postings about urban gardening this week. For ideas, suggestions or questions just contact us on facebook or via e-mail.